Über uns

Wilfried Nelles

Dr. phil., M.A.
Lehrtherapeut für Systemaufstellungen (DGfS)

Geboren 1948, aufgewachsen und schließlich wieder gelandet in der Eifel, verheiratet und Vater von zwei Söhnen.

Gegen zeitweise heftige Widerstände klassisch-humanistisch gebildet, bin ich nach einem recht kurzweiligen Studium der Politischen Wissenschaft, Soziologie und Psychologie mehr zufällig als gewollt im Wissenschaftsbetrieb gelandet, bis mir während der Arbeit an meiner Habilitation immer klarer wurde, dass Wissenschaft, Politik und Gesellschaft mich immer weniger interessierten. Also habe ich gekündigt und mich auf einen neuen Weg gemacht, ohne damals zu wissen oder auch nur zu ahnen, wohin mich dies führen würde.

Von Anfang der 80er bis Mitte der 90er Jahre spirituelle Wander-, Such- und Lehrjahre bei Osho, umfangreiche Selbsterfahrung und Trainings in diversen Methoden der humanistischen Psychologie, 10-jährige Gruppenerfahrung als Leiter von Selbsterfahrungs- und Meditationsgruppen bis zur Begegnung mit Bert Hellinger und dem Familienstellen (1996).

Danach habe ich mich voll dem Familienstellen gewidmet und viel darüber geschrieben (siehe Veröffentlichungen). Nach der Trennung von Bert Hellinger, mit dessen neuer Arbeit (ab 2006) ich nicht mehr mitgehen konnte, habe ich in mehreren Schritten eine neue Art der Aufstellungsarbeit entwickelt, die ich Lebensintegrationsprozess nenne. Der Fokus liegt dabei nicht auf den Beziehungen zur Familie (dem so genannten „Systemischen”), sondern auf dem eigenen Leben und dem Erkennen von dessen innerem Sinnzusammenhang.

Für mich persönlich hat der Lebensintegrationsprozess dazu geführt, dass ich mit meinem Sohn Malte zusammen das Nelles-Institut gegründet habe.

 

Malte Nelles

Dipl.-Politologe, Heilpraktiker für Psychotherapie
Lehrtherapeut für Systemaufstellungen (DGfS)

Geboren 1982, lebt in fester Partnerschaft in Berlin und zeitweilig in Marmagen, Vater einer Tochter.

Eine langjährige Gesundheits- und Lebenskrise hat mich zunächst zur inneren Auseinandersetzung mit mir selbst gebracht und dann den Wunsch in mir wachsen lassen, selber therapeutisch mit Menschen zu arbeiten.

Unmittelbar nach dem Studium (2008) habe ich gemeinsam mit Martin Woelffer ein Institut für Aufstellungsarbeit (eurasys berlin) gegründet und 7 Jahre geleitet, bis es Zeit für etwas Neues war. Parallel dazu habe ich in Berlin eine Praxis für Psychotherapie, Paartherapie und Coaching in Berlin aufgebaut und eine Vielzahl von Aus- und Fortbildungen absolviert, u.a. in Aufstellungsarbeit (bei H. Breuer und meinem Vater), tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie (H. Beaumont), Paartherapie (D. Revenstorff, H. Weiss), hypnotherapeutischen Methoden (H. Breuer, W. Eberwein, W. Lenk) und Sexualtherapie (D. Schnarch).

2015 haben mein Vater und ich nach einer über viele Jahre bestehenden lockeren Kooperation das Nelles-Institut gegründet, das seitdem unser gesamtes Kurs- und Ausbildungsangebot in Deutschland und dem internationalen Raum repräsentiert. Heute leite ich das Institut als Geschäftsführer und gebe Kurse in Deutschland, Österreich, der Schweiz und China.

Mein Interesse gilt insbesondere Zusammenhängen von Psychotherapie und Zeitgeist, dem Verhältnis von Natur und Kultur, wachstumsorientierten Formen der Aufstellungsarbeit und der Neurosentheorie Wolfgang Giegerichs.

Büroleitung: Ines Brenner-Bey

Im Büro des Nelles-Institut steht Ihnen Ines Brenner-Bey als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Sie ist verantwortlich für alle organisatorischen Fragen rund um Ausbildungen, Seminare und Anmeldungen.

Ines Brenner-Bey hat bei eurasys, Heinrich Breuer und Wilfried Nelles, die Ausbildung zum Systemaufsteller absolviert. Dazu kommen Weiterbildungen in Hypnotherapie, Phänomenologischer Psychologie und Lebensintegrationsprozess. Neben der Arbeit für das Nelles-Institut hat sie in der Nähe von Bad Neuenahr eine Praxis für Beratung und leitet Aufstellungsseminare.

Bürozeiten: Dienstag und Donnerstag 9.00 bis 14.00 Uhr.
Wenn Sie uns telefonisch nicht erreichen, schreiben Sie bitte eine E-Mail an info@nellesinstitut.de mit der Bitte um Rückruf.

Gastdozenten
Thomas Geßner

Dipl.-Theologe, Lehrtherapeut für Systemaufstellungen (DGfS)

Geboren 1964 in Halle (Saale), aufgewachsen in einem evangelischen Pfarrhaus, Vater von zwei erwachsenen Kindern, seit 2011 in Berlin.

Ich praktiziere und lehre phänomenologische Aufstellungsarbeit in Berlin und Ostdeutschland, in eigener Praxis sowie an verschiedenen Ausbildungsinstituten. Methodisch liegt mein Fokus auf der Unterscheidung des relativ sicheren „Jetzt“ eines Menschen von seinem vielleicht bedrohlichen „Damals“, inhaltlich darauf, was das Leben gerade von uns will und wie wir dem folgen können.

Meine Arbeit als Systemaufsteller profitiert von früheren Berufen: Zwanzig Jahre Seelsorge als Pfarrer, davor das Handwerk des Tischlers. 2011 habe ich mich aus dem Pfarramt verabschiedet, um mich ganz der Aufstellungsarbeit zu überlassen. Ausgebildet bin ich bei Wilfried Nelles und Heinrich Breuer (eurarys), dazu in Hypnotherapie für Systemaufsteller (Heinrich Breuer) und Organisationsaufstellungen (Jan Jacob Stam). Aus der Entstehungszeit des mit Wilfried Nelles gemeinsam verfassten Buches „Die Sehnsucht des Lebens nach sich selbst“ geht unsere aktuelle Zusammenarbeit hervor.

www.gessner-aufstellungen.de

Kajo Nelles

Sozialpädagoge, Tanz- und Bewegungslehrer

Nach seinem Studium arbeitete Kajo Nelles von 1977 bis 1984 als Sozialpädagoge. 1983 kam er in Köln zum ersten Mal mit Tanz und James Saunders (Tänzer, Choreograph und Bewegungslehrer) in Kontakt. 1984 gründeten die beiden zusammen mit Christiane Ruff das Tanzzentrum „Tanzprojekte Köln – Kreativität durch Bewegung“.

In der weiteren Zusammenarbeit entstand „Body as Heart“ und die Tätigkeit als Bewegungslehrer begann. Als Intendant der Internationalen Tanzmesse NRW konnte Kajo Nelles innerhalb von 14 Jahren mehrere tausend Tanzstücke aus aller Welt live sehen und ein einfühlsames Auge und Herz für die jeweiligen Bewegungssprachen entwickeln. Er schrieb ein Buch über James Saunders und die gemeinsame Arbeit und brachte den Bildband „Choreographers“ heraus.

Neben James Saunders verdankt er Amos Hetz (Jerusalem / Berlin) die Kenntnisse über Grundlagen der Körperarbeit. Heute arbeitet er u.a. ehrenamtlich mit minderjährigen Flüchtlingen und als Bewegungslehrer und er betreibt ein Gästehaus.

(Kajos Foto: Jörg Letz)